Richter-Hammer

Das dunkle Geheimnis von XRP und alles über die drohende Gefahr

Die Kryptowelt ist fasziniert von XRP, der digitalen Währung von Ripple Labs. Als eines der am meisten diskutierten Themen in der Blockchain-Szene könnte man meinen, XRP sei das ultimative Krypto-Asset. Aber wie oft im Leben, gibt es eine Kehrseite der Medaille. In diesem tiefergehenden Artikel enthüllen wir nicht nur die Schwachstellen, welche viele übersehen, sondern auch die ernsthaften Kritikpunkte, die von der Blockchain-Community seit Jahren vorgebracht werden.

Token-Ökonomie: Ein Designfehler?

Die Kritik an der zentralisierten Struktur von XRP geht über die reine Philosophie hinaus. Diese Zentralisierung stellt ein systemisches Risiko dar, denn sie macht das Netzwerk anfällig für Angriffe oder Fehlentscheidungen von Ripple Labs. Im schlimmsten Fall könnte eine schlechte Governance das Vertrauen in das gesamte Ökosystem erschüttern und den Wert von XRP in den Keller treiben. Das Modell mit 100 Mrd. vorgeschürften Coins und der hohen Konzentration von Token im Besitz von Ripple Labs wirf ernsthafte Fragen auf. Denn das Unternehmen hält noch immer 50 % der Gesamtversorgung. Dabei gibt es Befürchtungen, dass Ripple Labs die Preise manipulieren könnte, indem es große Mengen an XRP verkauft oder zurückhält, was wiederum die Investoren und den Marktwert beeinträchtigen könnte.

Bei dem neuen XRP20 sind hingegen alle Token für die Community eingeplant. Denn 40 % konnten über den Vorverkauf und 40 % können über das Staking erworben werden. Weitere 10 % der Gesamtversorgung werden für die Liquidität an den Kryptobörsen und die restlichen 10 % für die Burnings reserviert, wobei mit jeder Transaktion 0,1 % der Token dauerhaft vernichtet werden. Somit kann durch die bessere Verteilung der Coins auch eine höhere Dezentralisierung erreicht werden, was dem Ethos der Blockchains besser entspricht.

Jetzt in optimierten XRP20 investieren!

Fehlende Anreizstrukturen: Ein Sicherheitsrisiko

Fehlende-Anreizstrukturen-Ein-Sicherheitsrisiko

XRP fehlen die Anreizmechanismen, die andere Netzwerke nutzen, um eine breite und dezentrale Beteiligung zu fördern. Das Fehlen von Mining und die von Ripple ernannten Validatoren schaffen ein Sicherheitsrisiko, da es weniger wirtschaftliche Anreize für die Beteiligten gibt, sich für die Netzwerksicherheit zu engagieren. Stattdessen sind die Nutzer darauf angewiesen, dass sich Ripple ausreichend um die Sicherheit des Netzwerkes kümmert.

Im Gegensatz zu XRP bietet der neue XRP20 mit seinem Stake-to-Earn-Verfahren jedoch den Tokeninhaber Anreize zum Halten der Coins. Somit ist nicht ein Großteil der Token in den Händen von wenigen Gründern, sodass die Macht gleichmäßiger verteilt ist. Ebenso erhalten loyale Tokeninhaber Belohnungen in XRP20, um sich somit für die Netzwerksicherheit zu engagieren. Gleichzeitig kann somit auch die Gefahr von Rug-Pulls verhindert werden, bei denen die Entwickler große Mengen der Token auf einmal verkaufen und somit starke Kursverluste auslösen. Aufgrund der vielfältigen Vorteile wurden schon nach kurzer Zeit 55 % der Token gestakt, wobei die Investoren Renditen von aktuell 45 % pro Jahr verdienen.

Jetzt in dezentraleren XRP20 investieren!

Grauzone der Regulierung: Ein unklarer Rechtsstatus

Im Jahr 2020 hatte die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde SEC das Unternehmen Ripple Labs wegen illegalen Wertpapierhandels angeklagt. Der unklare rechtliche Status von XRP hat zu einer Welle der Unsicherheit geführt. Diese wirkt sich negativ auf die Liquidität und den Handel von XRP aus, da viele Börsen zögern, ein Asset mit unklaren rechtlichen Rahmenbedingungen zu listen. Zwar ist das erste Urteil der Richterin Torres für Ripple positiv ausgefallen, da lediglich der Verkauf an die institutionellen, aber nicht an die privaten Anleger als Wertpapier eingestuft wurde. Allerdings wurde der Fall bisher nicht abgeschlossen und könnte weiterhin das Sentiment negativ beeinflussen.

Anders als XRP wird der neue XRP20 auf der Blockchain von Ethereum betrieben, welche laut den Hinman-Dokumenten und somit von der amerikanischen Wertpapieraufsichtsbehörde SEC als ausreichend dezentralisiert angesehen wird. Aber auch der Vorsitzende der Securities Exchange Comission, Gary Gensler, hatte sich einmal zu Ethereum mit den Worten geäußert, dass es kein Wertpapier ist. Somit müssen die Investoren bei XRP20 vermutlich nicht dieselben rechtlichen Schwierigkeiten wie bei XRP befürchten.

Jetzt in rechtlich weniger komplizierten XRP20 investieren!

Zentralisierung und das damit verbundene Imageproblem

Zentralisierung-und-das-damit-verbundene-Imageproblem

Die zentrale Kontrolle, die Ripple Labs ausübt, wird oft als großes Imageproblem für XRP betrachtet. Es diskreditiert die Währung in den Augen derjenigen, welche die dezentralisierte Ideologie der Blockchain-Technologie hochhalten. Denn Ripple Labs ist für die Überwachung der Entwicklung des XRP Ledgers und der Validatoren zuständig. Die Möglichkeit, Änderungen am Netzwerk nur durch die Entwickler von Ripple durchführen zu können, bedeutet, dass XRP nicht die Flexibilität hat, sich an die sich ändernden Bedürfnisse und Wünsche der Community anzupassen. Dies könnte die Innovation und die langfristige Lebensfähigkeit von XRP einschränken.

Wie bereits erwähnt sind bei XRP20 alle Token vollständig für die Community vorgesehen, wobei das Team keinerlei Coins erhält. Zudem ist das Image von Ethereum in Bezug auf die Dezentralisierung wesentlich besser innerhalb der Krypto-Community als das von XRP. Überdies eröffnet sich für den neuen XRP20 durch die Wahl von ETH und die damit verbundene EVM auch das größte DeFi-Ökosystem sowie viele weitere, welche ebenfalls mit der Ethereum Virtual Machine kompatibel sind. Daher lässt sich der Token auch besonders leicht in anderen DApps und Smart Contracts verwenden, was den Nutzen noch weiter steigert.

Jetzt in dezentraleren XRP20 investieren!

Umweltfragen: Ein heikles Thema

Der Energieverbrauch von XRP ist im Vergleich zu Proof-of-Work-basierten Kryptowährungen geringer, aber immer noch signifikant. Das ist insofern problematisch, als es die Bereitschaft der Nutzer und Institutionen, XRP als grünes Krypto-Asset anzusehen, unterminieren könnte. Zwar verbraucht Bitcoin 129 TWh und XRP nur 26,22 TWh, allerdings sind es laut Statista bei Ethereum nur 0,01 TWh.

Im Vergleich zu XRP benötigt die Blockchain von Ethereum wesentlich weniger Energie und kann dank seines Proof-of-Stake von der hohen Energieeffizienz profitieren. Ebenso soll Ethereum auch auf 100.000 TPS kommen, während es bei XRPL lediglich 1.500 sind. Zudem sollen mit den Ethereum-Upgrades künftig auch noch die Transaktionskosten reduziert werden, womit die größte Smart-Contract-Blockchain noch weiter an Attraktivität gewinnen dürfte.

Jetzt in umweltfreundlicheren XRP20 investieren!

Gefahren von Zensur und Netzwerkstörungen: Ein unübersehbares Risiko

Ripple Zensur

Im Gegensatz zu dezentralisierten Netzwerken, in denen es keine zentrale Instanz gibt, die Transaktionen zensieren oder verändern kann, könnte Ripple Labs in der Theorie eingreifen und Transaktionen blockieren. Dieses Risiko wird umso akuter, wenn man die geopolitischen Aspekte betrachtet: Ein Unternehmen mit Sitz in den USA unterliegt den dortigen Gesetzen und Regulierungen, was weitere Risiken hinsichtlich der Netzwerkstabilität und -freiheit darstellt.

XRP20 hat seinen Sitz stattdessen nicht in den USA, welche in letzter Zeit für ihren restriktiven Ansatz Kritik von der Krypto-Community erhalten hat und als innovationshemmenden bezeichnet wird. Stattdessen hat XRP20 seinen offiziellen Sitz in Barbados, was bisher nicht so negativ aufgefallen ist.

Jetzt in zensurresitenteren XRP20 investieren!

Schlussfolgerung

Während XRP einige attraktive Eigenschaften hat, die es als digitale Währung interessant machen, sind die von der Blockchain-Community geäußerten Bedenken nicht zu unterschätzen. Diese reichen von systemischen Risiken bis hin zu Imageproblemen und rechtlichen Unsicherheiten. Um seinen Platz im Kryptoraum zu festigen, muss XRP auf diese Kritikpunkte reagieren und Strategien für eine dezentralere, sicherere und gesetzlich konforme Zukunft entwickeln. Der neue XRP20 stellt hingegen eine Konkurrenz dar, wobei dieser nichts mit XRP oder Ripple Labs zu tun hat. Dennoch konnte er von dem Tief am 29. August bis heute um beeindruckende 140 % steigen, während Ripple in derselben Zeit um 6,5 % gefallen ist.

Jetzt frühzeitig in XRP20 investieren!

Investieren ist spekulativ. Bei der Anlage ist Ihr Kapital in Gefahr. Diese Website ist nicht für die Verwendung in Rechtsordnungen vorgesehen, in denen der beschriebene Handel oder die beschriebenen Investitionen verboten sind, und sollte nur von Personen und auf gesetzlich zulässige Weise verwendet werden. Ihre Investition ist in Ihrem Land oder Wohnsitzstaat möglicherweise nicht für den Anlegerschutz geeignet. Führen Sie daher Ihre eigene Due Diligence durch. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten. Zudem ist der Autor möglicherweise selbst in die Vermögenswerte investiert, wodurch ein Interessenkonflikt entstehen kann.

Über den Autor: Simon Feldhusen kam vor 17 Jahren das erste Mal mit der Börse in Berührung und beschäftigt sich seit mehr als 8 Jahren täglich intensiv mit den Themen Trading, Kryptoassets, Aktien, P2P, Unternehmensfinanzierung, Finanzen und Unternehmertum. Zudem ist er seit mehreren Jahren als Texter und Ghostwriter im Finanzbereich tätig. In dieser Zeit hat er sich ein diversifiziertes Wissen über unterschiedliche Fortbildungen über die Finanzmärkte und das Verfolgen der täglichen Nachrichten angeeignet. Seitdem vergeht kein Tag, an dem er sich nicht mit den Märkten auseinandergesetzt hat. Er publiziert unter anderem für Finanzen.net, ETF-Nachrichten.de, Coincierge.de und P2E-News.com.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *