Russland Verschärft Krypto-Mining-Regulierungen: Neue Gesetze Zielen auf ‘Graue’ Miner und Energieverbrauch

In der russischen Region Irkutsk, die eine Schlüsselrolle im Handel mit China spielt, hat sich der Energieverbrauch aufgrund von Krypto-Mining-Aktivitäten im Jahr 2021 vervierfacht. Dieser massive Anstieg steht in direktem Zusammenhang mit der wachsenden Popularität des Krypto-Minings, angetrieben durch den Krypto-Boom im Jahr 2021 und Chinas Verbot von Kryptowährungen im September desselben Jahres. 

Yevgeny Vechkanov, Leiter für Technologie und Entwicklung bei Irkutsk Electric Networks, führt diesen enormen Anstieg auf die genannten Faktoren zurück und betont die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die lokale Energieversorgung.

Die Zunahme des Krypto-Minings in Irkutsk führte zu gesteigertem Energieverbrauch und häufigen Ausfällen im Stromnetz. Die Einwohner der Region, motiviert durch die Möglichkeit eines zusätzlichen Einkommens, installierten in großem Umfang Krypto-Mining-Farmen in ihren Wohnungen und Datschen. Dieser Trend verschärfte die bestehende Energiekrise. Oleg Prichko, Direktor der Baikal Energy Company, berichtete von der Ankunft mehrerer Flugzeuge, beladen mit Mining-Geräten aus China, was die rasante Zunahme der Mining-Aktivitäten in der Region weiter unterstreicht.

Jene Situation in Irkutsk ist symptomatisch für die Herausforderungen, die das unregulierte Krypto-Mining für lokale Energieversorger darstellt. Infolge der steigenden Energieverbrauchswerte meldete das regionale Energieversorgungsunternehmen Irkutskenergosbyt zahlreiche Klagen gegen Verbraucher, die subventionierten Strom für das Mining nutzten. 

Außerdem  reagierten die Behörden in Irkutsk auf diesen Energieverbrauchsanstieg, der erstmals im Oktober 2021 gemeldet wurde, und verknüpften diesen mit dem Wachstum von Mining-Operationen infolge des Abzugs von Minern aus China. Das russische Energieministerium kündigte Ende 2021 an, an einem neuen Tarifsystem zu arbeiten, um zwischen allgemeinem Verbrauch und Krypto-Mining zu differenzieren.

Rechtliche Schritte gegen ‘Graue’ Miner: Über 1.000 Klagen in Irkutsk

Regionale Gerichte haben in vielen Fällen bereits zugunsten der Stromversorger entschieden. Diese juristische Entwicklung zeigt eine klare Tendenz der Behörden, gegen unregulierte Krypto-Mining-Aktivitäten vorzugehen und die daraus resultierenden Energiekosten einzufordern.

Besagte Gerichtsverfahren in Irkutsk sind eine direkte Reaktion auf den ungewöhnlich hohen Stromverbrauch durch das Krypto-Mining. Ein prägnantes Beispiel ist der Fall eines Hausbesitzers im Dorf Novaya Razvodnaya. Sein monatlicher Stromverbrauch lag weit über dem Durchschnitt der anderen 15 Häuser in derselben Straße. Trotz seiner Behauptung, er würde keine Kryptowährungen minen, sondern Heizkanonen zur Trocknung seines Kellers verwenden, entschied das Gericht gegen ihn. Er muss nun die örtliche Stromversorgungsgesellschaft, Irkutskenergosbyt, für die Differenz zwischen den subventionierten Tarifen für den Haushaltsgebrauch und den höheren Geschäftstarifen entschädigen.

Diese rechtlichen Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen Bestrebens der Behörden, das Heim-Mining von Kryptowährungen in der Region einzudämmen. Dieses Vorgehen ist nicht nur eine Reaktion auf die steigenden Stromkosten, sondern auch auf die zunehmende Popularität des Krypto-Minings als Nebeneinkommen. 

Hinzukommend haben das Energieministerium und andere offizielle Stellen damit begonnen, improvisierte Mining-Farmen in Wohngebäuden durch erhöhte Lasten an den Stromnetz-Unterstationen zu identifizieren. Ziel ist es, eine bessere Regulierung des Minings in Russland zu erreichen und durch differenzierte Tarife je nach Verbrauch die Problematik zu lösen.

Strengere Regulierung des Krypto-Minings

Die Behörden in Russland bereiten eine Neufassung eines Gesetzesentwurfs vor, der darauf abzielt, die Aktivitäten rund um das Krypto-Mining zu regulieren. 

Diese Gesetzesänderungen beinhalten die Einführung strafrechtlicher Haftung und strenger Strafen für sogenannte “graue” Miner, die sich der Besteuerung entziehen oder illegale Stromquellen nutzen. Diese geplanten Änderungen haben bereits breite Reaktionen in der Krypto-Industrie ausgelöst, da sie eine grundlegende Veränderung der bisherigen Praxis bedeuten könnten.

Die Notwendigkeit einer strengeren Regulierung wird durch die zunehmenden Fälle von unerlaubtem Krypto-Mining und den damit verbundenen Energieschwierigkeiten unterstrichen. In verschiedenen Regionen Russlands, insbesondere in Irkutsk, haben illegale Mining-Aktivitäten zu einer erheblichen Belastung der Stromnetze geführt. Die vorgeschlagenen Gesetzesänderungen zielen darauf ab, die rechtliche Grauzone, in der sich viele Miner befinden, zu beseitigen und gleichzeitig den Energieverbrauch in den Griff zu bekommen. Dies ist insbesondere relevant, da Präsident Putin die Überschusskapazitäten Russlands im Strombereich als “wettbewerbsfähigen Vorteil” im Krypto-Mining bezeichnete.

Geplante Regulierungen stellen einen Wendepunkt dar, da sie zum ersten Mal eine klare rechtliche Basis für das Krypto-Mining in Russland schaffen würden. Die russische Duma hat bereits eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um spezifische Vorschriften für den Krypto-Mining-Sektor zu entwickeln. 

Durch die Bemühungen zeigt sich, dass die russische Regierung bestrebt ist, eine Balance zwischen der Nutzung der vorhandenen Energiekapazitäten für das Mining und dem Schutz der Interessen der allgemeinen Bevölkerung und der Energieversorger zu finden. Mit der zunehmenden Relevanz von Kryptowährungen im globalen Finanzsektor könnten diese Entwicklungen in Russland auch für internationale Investoren und Marktbeobachter von Interesse sein.

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Quelle: Bitcoin-Minetrix

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