Ethereum Prognose

Darum sind Ethereum ETFs eine Enttäuschung und wie man besser investiert

Ethereum, die zweitgrößte Kryptowährung, steht kurz vor einer möglichen ETF-Genehmigung, die große Wellen in der Investorenwelt schlagen könnte. Trotz der steigenden Chancen und dem Hype, der die Genehmigung von Bitcoin ETFs begleitete, gibt es jedoch tiefgreifende Gründe, warum Ethereum ETFs möglicherweise nicht die Glanzleistung erbringen, die manche erwarten. Von regulatorischen Unsicherheiten bis hin zu fundamentalen Unterschieden in der Wahrnehmung und Nutzung – dieser Blog beleuchtet die verborgenen Fallstricke und bietet intelligentere Investmentansätze für Ihr Portfolio. Tauchen Sie ein in die komplexe Welt der Krypto-ETFs und entdecken Sie, wie Sie unnötige Nachteile vermeiden und maximal profitieren.

Ethereum ETFs: Mögliche Termine und Wahrscheinlichkeit für die Genehmigung

Nachdem einige Bitcoin ETFs genehmigt wurden, nehmen Investoren vermehrt Ethereum ins Visier, da die Wahrscheinlichkeit steigt, dass für die zweitgrößte Kryptowährung die nächsten ETF-Genehmigungen erfolgen werden. Die frühste Zulassung wäre am 21. Januar und das derzeit letzte Entscheidungsdatum der 7. August des aktuellen Jahres.

Obwohl der erste Antrag bereits am 7. Mai 2021 von VanEck gestellt wurde, hat das Thema zuletzt durch die Genehmigung der Bitcoin ETFs noch einmal an Bedeutung gewonnen. Insgesamt wurden von 7 Vermögensverwaltern Anträge für die Ethereum ETFs gestellt, zu denen unter anderem BlackRock, Fidelity, Grayscale, VanEck und Ark 21Shares gehören.

Laut dem Bloomberg-Analysten Eric Balchunas, welcher bereits die Genehmigung des Bitcoin Spot ETF richtig prognostiziert hat, liegt die Chance für einen Ethereum Spot ETF bis Mai 2024 bei 70 %. Er betonte auch, dass er sich nicht vorstellen könnte, dass die ETFs nur für Bitcoin, jedoch nicht für Ethereum zugelassen werden.

Die Investmentbank TD Cowen rechnet hingegen mit einer Verzögerung der Ethereum ETF Zulassungen. Begründet wurde es mit der benötigten Zeit für die Überwachung der Folgen des Bitcoin ETF Marktes. Eine Genehmigung sei nach TD Cowen nicht vor Mai 2024 zu erwarten und könnte möglicherweise erst nach den Wahlen im November 2024 geschehen.

Ethereum steht zudem im Schatten von Bitcoin, besonders wenn es um die Attraktivität von Exchange-Traded Funds (ETFs) geht. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und reichen von regulatorischen Unsicherheiten bis hin zu fundamentalen Unterschieden in der Wahrnehmung und Nutzung der beiden Kryptowährungen.

Status als Nicht-Wertpapier weniger klar

Anders als Bitcoin, dessen Status als Nicht-Wertpapier weitgehend akzeptiert wird, hat Ethereum eine kompliziertere Geschichte. Während der SEC-Vorsitzende Gary Gensler in der Vergangenheit Ethereum nicht als Wertpapier kategorisiert hat, blieb seine Haltung später weniger eindeutig. In seinem letzten Interview auf CNBC hat Gensler noch einmal erwähnt, dass sie nur Bitcoin ETFs genehmigt haben und andere Kryptowährungen in der Regel Wertpapiere seien.

Diese Ambiguität, zusammen mit der Einschätzung von William Hinman – einem ehemaligen Direktor der Abteilung für Unternehmensfinanzierung bei der SEC –, dass Ethereum möglicherweise nicht als Wertpapier betrachtet wird, sorgt für eine gewisse regulatorische Unsicherheit. Hinman spielte eine Schlüsselrolle in der Diskussion über die Regulierung von Kryptowährungen und prägte maßgeblich die Sichtweise der SEC auf Ethereum.

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Geringe Attraktivität von Ethereum ETFs für Investoren

Geringe Attraktivitaet von Ethereum ETFs fuer Investoren

Zudem sind die Bedenken hinsichtlich der Attraktivität von Ethereum ETFs gewachsen, ähnlich wie bei Bitcoin ETFs. Denn institutionelle Investoren haben möglicherweise kein Interesse an Ethereum ETFs, insbesondere wegen der damit verbundenen Verwaltungsgebühren.

Diese Investoren könnten es vorziehen, Ethereum direkt zu erwerben, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Eine solche Anlagestrategie würde die Vorteile der direkten Kontrolle über das Vermögen sowie den Wegfall zusätzlicher Gebühren bieten. Ebenso gäbe laut Kevin O’Leary Bedenken bezüglich regulatorischer Rahmenbedingungen.

Darüber hinaus teilen Ethereum ETFs mit Bitcoin ETFs das Problem, dass sie nicht am Wochenende gehandelt werden können. Dies ist ein bedeutender Nachteil, da der Kryptowährungsmarkt, anders als traditionelle Märkte, rund um die Uhr aktiv ist. Investoren, die in Ethereum ETFs investieren, setzen sich somit dem Risiko aus, nicht zeitnah auf Marktbewegungen reagieren zu können.

Zudem stellen Ethereum ETFs zentralisierte Vermögenswerte dar, was im Gegensatz zu den dezentralen Idealen der Blockchain-Technologie steht. Diese Zentralisierung kann zu Bedenken hinsichtlich der Kontrolle und Sicherheit des Vermögens führen.

Eine ebenfalls von einigen Marktbeobachtern wie Max Keiser betonte Gefahr von Krypto ETFs liegt darin, dass sie ähnlich wie Gold zuvor aufgrund von nationalem Sicherheitsermessen von Regierungen beschlagnahmt werden können.

Aber auch für Kleinanleger stellt der direkte Erwerb von Ethereum eine attraktivere Option dar. Zwar sind Sie dann selbst für Ihr Geld verantwortlich, was jedoch mit einer Hardware-Wallet und entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen gut realisierbar ist. Somit können Sie nicht nur die unnötigen Kosten und die Handelseinschränkung am Wochenende umgehen, sondern auch von Staking-Renditen von rund 4 % profitieren.

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Ethereum hat bereits von der Hoffnung auf Bitcoin ETFs profitiert

Ein weiterer Faktor ist, dass auch Ethereum in den letzten 12 Monaten von dem allgemeinen Optimismus des Kryptomarktes profitiert hat. Zu den größten Kurstreibern der digitalen Währungen zählten die gestiegenen Hoffnungen bezüglich Zinssenkungen der Notenbanken, das Bitcoin Halving im April und die Bitcoin ETF Genehmigungen. Die Hoffnungen bezüglich der Zinssenkungen haben sich jedoch durch die zuletzt gestiegene Inflation wieder etwas eingetrübt.

Es ist auch zu bemerken, dass Bitcoin im vergangenen Jahr trotz seiner fast dreimal höheren Marktkapitalisierung dennoch stärker steigen konnte als Ethereum, während ETH 63,27 % höher notiert, sind es bei Bitcoin 104,11 %. Zudem hat das ETH-BTC-Verhältnis noch am 9. Januar ein Hoch erreicht, welches zuletzt im Juni 2022 gesehen wurde.

BTC ETH Verhaeltnis

Nach der Genehmigung der Bitcoin ETFs kam es zu einer stärkeren Korrektur von BTC, während sich ETH besser halten konnte. Somit hat sich das BTC-ETH-Verhältnis mit einem Wert von 17 wieder an den Mittelwert der Spanne seit Mai 2021 angenähert, welcher bei rund 15 liegt. Am heutigen Tage zeigt sich Ethereum mit einem Kursplus von 0,02 % solider als Bitcoin mit einem Verlust von 0,66 %.

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Ethereum bekommt zunehmend Konkurrenz von anderen Blockchains

Es gibt eine Vielzahl von Blockchains, welche sich das Potenzial des aufstrebenden DeFi-Bereichs nicht entgehen lassen wollen. Auch etabliertere Chains, welche sich zuvor auf andere Dienste fokussiert haben, verfügen mittlerweile über Smart-Contract und dApp-Funktionalitäten. Zu diesen gehören einige bekannte Größen wie Bitcoin, Ripple und Cardano. Hinzu kommen die bereits von Anfang an auf den Bereich der dezentralen Anwendungen ausgelegten Coins, wie vor allem Solana, Aptos, Hedera, NEAR, Avalanche, Tron, Optimism, Polygon und weitere.

Dezentralisierung von Bitcoin-Blockchain wird zusätzlich optimiert

Bitcoin bietet aufgrund von Stacks und anderer Lösung nicht nur in den Bereichen DeFi, SocialFi, NFT und weiteren eine zunehmende Attraktivität. Denn besonders innovative BTC-Dezentralisierungslösungen wie Bitcoin Minetrix sorgen zudem für eine höhere Sicherheit der größten Kryptowährung.

Dieser Faktor ist umso entscheidender, da die zunehmende Zentralisierung des Bitcoin-Minings vermehrt in Kritik von Experten wie unter anderem Jack Dorsey geraten ist. Nun soll das bahnbrechende Projekt jedoch diesen Umstand lösen, damit die größte dezentrale Kryptowährung nicht mehr so stark in die Hände von zentralen Finanzgiganten wie BlackRock und Vanguard sowie wenige Mining-Pools gelegt wird.

Ein zentraler Punkt von Bitcoin Minetrix ist die Demokratisierung des Krypto-Minings mithilfe der Tokenisierung über eine Blockchain. Dafür wurde auch das Stake-to-Mine-Verfahren eingeführt, welches eine wesentlich leichtere, schnellere, komfortablere, günstigere und vor allem sicherere Möglichkeit für das Bitcoin-Mining bieten soll. Somit können auch Kleinanleger besser von dem Megatrend mit zuletzt Rekordeinnahmen profitieren.

Der stark gefragte Vorverkauf nähert sich immer mehr dem Abschluss, wobei bereits über 8,5 Mio. USD von überzeugten Investoren eingeworben wurden. Denn Anleger wollen sich die günstigen Mining-Preise des bahnbrechenden Mining-Projekts vor der nächsten Megarallye, die Buchgewinne durch Vorverkaufspreiserhöhungen, die hohen Staking-Renditen von 76 % und den für Mining-Projekte typischen Hebeleffekt auf Bitcoin sichern, während sie gleichzeitig von der Sicherheit der etabliertesten Kryptowährung profitiere.

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Über den Autor: Simon Feldhusen kam vor 17 Jahren das erste Mal mit der Börse in Berührung und beschäftigt sich seit mehr als 8 Jahren täglich intensiv mit den Themen Trading, Kryptoassets, Aktien, P2P, Unternehmensfinanzierung, Finanzen und Unternehmertum. Zudem ist er seit mehreren Jahren als Texter und Ghostwriter im Finanzbereich tätig. In dieser Zeit hat er sich ein diversifiziertes Wissen über unterschiedliche Fortbildungen über die Finanzmärkte und das Verfolgen der täglichen Nachrichten angeeignet. Seitdem vergeht kein Tag, an dem er sich nicht mit den Märkten auseinandergesetzt hat. Er publiziert unter anderem für Finanzen.net, ETF-Nachrichten.de, Coincierge.de, P2E-News.com, Ariva.de und News.de.

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