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Krypto News: So bewertet man Kryptowährungen richtig!

Für die Bewertung von Kryptowährungen lassen sich viele der traditionellen Bewertungsmethoden von Aktien nicht verwenden. Deswegen fragen sich Investoren und Analysten, wie sie die Coins am besten bewerten sollen. Neben den vielen Analysetools wie beispielsweise GitHub-Stats, Krypto-Kalender, Marktbreite, Fear-and-Greed, Börsenbestände, TVL, Social-Media-Aktivität, Wal-Entwicklungen und Minerverkäufe gibt es einige Bewertungsmethoden für Kryptowährungen, welche Investoren nicht übersehen sollten. Im Folgenden finden Sie deshalb eine Auswahl der populärsten und nützlichsten Hilfsmittel für die Bewertung von Kryptowährungen.

Globale Liquidität (M2)

Look Into Bitcoin - Global Liquidity

Quelle: Look into Bitcoin

Zu den entschiedensten Faktoren bei der Krypto-Bewertung zählt die globale Geldmenge M2. Sie umfasst das gesamte umlaufende Bargeld und Einlagen in kurzfristige Sparprodukte. Historisch betrachtet hat sie einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Kryptomarktes gespielt.

Dabei verändert sich die Geldmenge durch die Geldpolitik der Notenbanken, welche entweder einen akkommodierenden oder restriktiven Kurs fahren. So kann die Geldmenge in wirtschaftlich schlechten Zeiten durch Zinssenkungen und Liquiditätsmaßnahmen expandiert werden. Zur Eingrenzung der Inflation und Bewahrung vor einer Hyperinflation werden hingegen die Zinsen erhöht und Liquidität durch andere Maßnahmen aus den Märkten entzogen.

Sofern die Notenbanken eine dovishe Haltung verfolgen, bei welcher mehr Geld in die Märkte fließt, profitieren auch Kryptowährungen aufgrund der Asset-Preis-Inflation. Jedoch bewirkt eine hawkishe Haltung genau das Gegenteil und führt somit tendenziell zu Abverkäufen von Kryptowährungen. Zwar kann kein direkter Preis für Kryptowährungen abgeleitet werden, jedoch die Marktrichtung umso mehr.

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Stock-to-Flow-Modell (S2F)

Ein besonders verbreitetes Verfahren für die Bewertung von Kryptowährungen ist das Stock-to-Flow-Modell. Ursprünglich wurde diese für den traditionellen Finanzmarkt und insbesondere für Rohstoffe entwickelt und dann auf Kryptowährungen übertragen.

Mithilfe des Stock-to-Flow-Modells wird die Knappheit eines Assets angegeben, was wiederum Preisvorhersagen ermöglicht. So zeigt ein höherer Wert eine höhere Seltenheit und somit tendenziell auch einen höheren Wert an.

Aus diesem Grunde wird das Stock-to-Flow-Modell von beispielsweise dem Bitcoin-Halving stark beeinflusst, bei welchem die Belohnungen der Miner rund alle 4 Jahre halbiert wird. Aufgrund der damit historisch verbundenen Preiserhöhungen müssen die Schürfer somit weniger Coins verkaufen, um ihre Kosten zu decken.

Allerdings ist das Stock-to-Flow-Modell auch in Kritik geraten, da es lediglich das Angebot und nicht die Nachfrage betrachten. Ebenso werden andere Faktoren wie die Marktpsychologie und regulatorischen Einflüsse nicht berücksichtigt.

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Bitcoin Rainbow Chart

Bitcoin Rainbow Chart

Quelle: Blockchaincenter

Der Bitcoin Rainbow Chart ist ein weiteres Analysetool, welches zur Bewertung des Bitcoin-Preises verwendet wird und eigentlich als ein Scherz begann. Mittlerweile hat er sich jedoch im Kryptobereich als ein nützliches Hilfsmittel zur Einschätzung der aktuellen Marktlage etabliert.

Dabei verwendet der Bitcoin Rainbow Chart eine logarithmische Regression und fügt unterschiedlich farbige Bänder hinzu. Unterteilt werden sie in günstig am unteren Rand und teuer am oberen Rand. Seine Aussagekraft beschränkt sich dabei primär auf längerfristige Trends und weniger auf kurzfristige Bewegungen.

Krypto-Mining wird ins nächste Zeitalter gebracht

Bisher haben sich beim Krypto-Mining einige Probleme für Kleinanleger ergeben. Denn für den normalen Betrieb eines eigenes Miners, stehen einige Einstiegshürden im Weg, wie hohe Mindestinvestitionen in Hardware, technische Expertise, Zeit für Installation, Optimierung und Wartung, günstige Strompreise und mehr. Aber auch beim Cloud-Mining gab es aufgrund von Intransparenz und Betrug viele Probleme, welche potenzieller Nutzer davon abgeschreckt haben.

All dies zusammen mit dem Mining-Pool-Problem hat zu einer zunehmenden Zentralisierung und somit auch Gefährdung von Bitcoin geführt. Dieser von unter anderem Jack Dorsey kritisierte Zustand soll nun jedoch mithilfe des innovativen Bitcoin Minetrix gelöst werden. Denn es verfolgt die Demokratisierung des Schürfens mithilfe einer Blockchain-basierten und dezentralen Lösung. Somit soll das Krypto-Mining besonders schnell, einfach und sicher ermöglicht werden.

Auf diese Weise kann wieder ganz nach dem Ideal der Dezentralisierung für eine höhere Sicherheit von Bitcoin gesorgt werden. Als Bitcoin-bezogener Coin kann er nicht nur von dessen Etablierung profitieren, sondern ebenso von dem für Mining-Projekte typischen Hebeleffekt. Überdies erhalten Investoren Buchgewinne durch schrittweise Preiserhöhungen und eine hohe Staking-Rendite in Höhe von 63 %. Schon jetzt konnten fast 10,7 Mio. USD von überzeugten Investoren eingeworben werden und es sind nur noch wenige Coins im Vorverkaufsangebot erhältlich.

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Metcalfes Gesetz

Bitcoin NVM Ratio

Quelle. CryptoQuant

Diese Bewertungsmethode stammt aus der Telekommunikationsbranche und hat auch im Bereich der Kryptowährungen an Beliebtheit gewonnen. Nach Metcalfes Gesetz wächst der Nutzen oder Wert eines Netzwerks proportional zum Quadrat der Anzahl seiner Nutzer. Dabei steigt der Wert einer Kryptowährung exponentiell mit der Zunahme seiner Nutzer. Denn dies impliziert mehr Transaktionen, Interaktionen und Netzwerkeffekte.

Laut Aussagen von Tom Lee von FundStrat aus dem Jahr 2017 kann die Quadratfunktion der Anzahl der Teilnehmer und dem durchschnittlichen Transaktionswert 63 % der Preisbewegungen von Bitcoin in den vergangenen Jahren seit 2013 erklären. Unter Einbeziehung des Transaktionsvolumens soll dieser Wert sogar auf 94 % ansteigen.

Staking-Daten einer Kryptowährung

Staking-Daten von Kryptowaehrungen

Quelle: Stakingrewards.com

Das Vertrauen der Anleger in einen Coin kann neben den Social-Media-Statistiken und dem Fear-and-Greed-Indikator auch an der Staking-Aktivität abgelesen werden. Setzt man etwa die Bewertung der gestakten Coins ins Verhältnis zur Marktkapitalisierung, kann man Aussagen über das Sentiment der Investoren und die Sicherheit der Blockchain gewinnen, wobei dieser Wert auch von Faktoren wie der Höhe der Rendite, Sperrzeiträumen und mehr beeinflusst wird. Eine andere Möglichkeit bietet hingegen die Anzahl der Staking-Wallets, wobei dieser Wert zwar das Nutzerinteresse aufzeigt, jedoch nicht wie viel Geld sie tatsächlich bereit sind zu sperren.

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Blockchain-Einnahmen

Blockchain Einnahmen

Quelle: DeFiLlama

Eine Blockchain kann über die Gebühren für Transaktionen und Smart Contracts Einnahmen erzielen. Je höher dieser ausfallen, umso stärker steigen die Anreize für die Validierer, welche beim Proof-of-Stake-Verfahren auch die Tokeninhaber sein können. Zudem kann ein Anstieg der Netzwerkeinnahmen auch auf eine höhere Nachfrage hinweisen.

Auch wenn dieser Wert auf den ersten Blick tendenziell einen positiven Effekt zu haben scheint, kann dieser aber auch negative Implikationen haben. Denn einige Blockchains wie Bitcoin und Ethereum erzielen ebenso aufgrund ihrer häufig noch verhältnismäßig hohen Gebühren so hohe Einnahmen. Dies mindert wiederum die Attraktivität der Blockchains für kleinere Transaktionen.

Inflation und Burnings

Inflation und Burning

Quelle: Beaconchain

Einer der wichtigsten Faktoren bei der Bestimmung eines Preises sind das Angebot und die Nachfrage. Bei Kryptowährungen steigt durch die Ausgabe neuer Coins die Inflation aufgrund eines Überangebots, was bei den meisten Projekten in einem begrenzten Umfang geschieht.

Andere hingegen haben keine maximale Gesamtversorgung und können, wie bei den von den Zentralbanken ausgegebenen Fiatwährungen, das Angebot ins Maßlose expandieren. Wie auch bei der Emission neuer Aktien, führt dies tendenziell zu einer Verwässerung der übrigen Coins.

Neben der Emission neuer Token spielt bei einer großen Anzahl von Kryptowährungen auch das Vernichten dieser eine Rolle. Denn während das erste Verfahren die Gesamtanzahl der im Umlauf befindlichen Coins erhöht, wird die Umlaufversorgung durch die Burnings reduziert. Im Umkehrschluss wirkt sich dies tendenziell deflationär und somit wertsteigernd aus.

Ein ähnliches Verfahren zur Angebotsreduktion sind die Rückkaufprogramme, welche von den Aktienmärkten inspiriert wurden. In diesem Falle wird ein Anteil, der über die Blockchain eingenommenen Gebühren, für den Erwerb eigener Coins verwendet. Auch dies wirkt sich steigernd auf die Nachfrage und infolgedessen den Preis aus.

Ebenfalls wichtig in diesem Zusammenhang ist das Verhältnis der Umlaufversorgung mit den im Umlauf befindlichen Coins und der Gesamtversorgung an jemals schürfbaren Token. Wenn erst ein geringer Anteil der Kryptowährung im Umlauf ist, kann der Wert der übrigen durch die Emission stärker verwässert werden.

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