Hyperliquid rückt zum Wochenstart gleich aus zwei Gründen in den Fokus: Derivatehändler schauen auf eine neue Produktidee rund um „Outcome Trading“, während BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes eine öffentlichkeitswirksame Wette platziert.
Hayes bietet Multicoin-Mitgründer Kyle Samani eine Charity-Wette über 100.000 US-Dollar an: Vom 10. Februar 2026 (00:00 UTC) bis 31. Juli 2026 (00:00 UTC) solle der HYPE-Token jede CoinGecko-Kryptowährung mit über 1 Milliarde US-Dollar Marktkapitalisierung in der USD-Performance schlagen – den Vergleichscoin dürfe Samani wählen. Warum ist der Krypto-Experte also so bullisch für HYPE?
Hyperliquid Analyse: Was hinter Hayes’ Wette wirklich steckt
Die Formulierung ist provokant, aber der Kern ist messbar: Hayes macht aus einer Debatte über Qualität und Struktur eines Projekts eine Preiswette mit klaren Parametern und festem Zeitraum. Das ist keine „Prognose“ im Sinne einer begründeten Kursvorhersage, sondern ein öffentliches Commitment, das Aufmerksamkeit bündelt – und damit auch die Frage aufwirft, warum HYPE zuletzt gegen den breiten Markttrend auffiel.
In den vergangenen Tagen standen viele große Coins unter Druck, während HYPE laut Marktberichten zu den relativen Gewinnern zählte.
Wichtig ist dabei die Einordnung: Outperformance über rund fünfeinhalb Monate ist eine hohe Hürde, weil sich HYPE nicht nur gegen einzelne Narrative-Coins, sondern gegen jede „große“ Alternative messen müsste, die Samani auswählt. Gleichzeitig zeigt die Wette, wie stark Hyperliquid inzwischen als Handelsinfrastruktur wahrgenommen wird: Der Markt diskutiert weniger „ob“ Hyperliquid relevant ist, sondern eher „wie“ sich Produktdesign, Governance und Wachstum mit dem Tokenwert verzahnen. Genau an dieser Stelle setzt auch die zweite aktuelle Story an – HIP-4.
HIP-4: Outcome Trading als neuer Baustein
Mit HIP-4 („Outcome Trading“) kündigte Hyperliquid an, dass HyperCore künftig sogenannte „Outcomes“ unterstützen soll. Outcomes sind vollständig besicherte Kontrakte, die innerhalb einer vorgegebenen Bandbreite abrechnen – gedacht als allgemeines Derivate-Grundelement für Anwendungen wie Prognosemärkte oder „bounded“, optionsähnliche Instrumente. Der entscheidende Unterschied zu klassischen Perpetuals: Hier geht es nicht primär um Hebel und Liquidationen, sondern um nichtlineare, datierte Auszahlungen – also Kontrakte mit definiertem Endzeitpunkt und klarer Abrechnung. Hyperliquid argumentiert, das erweitere die Ausdrucksmöglichkeiten von HyperCore und könne sich mit bestehenden Komponenten wie Portfolio-Margin und der HyperEVM kombinieren lassen.
Bullisch ist die folgende Prognose. HIP-4 zielt auf neue Orderflow-Quellen. Prognosemärkte und begrenzte Optionsstrukturen sprechen Nutzer an, die weniger „High-Leverage-Trading“ suchen, sondern Ereignisrisiken handeln oder Wahrscheinlichkeiten ausdrücken wollen – ohne klassische Liquidationsmechanik.
Laut Hyperliquid ist das Feature allerdings noch in Arbeit und derzeit nur im Testnet; „kanonische“ Märkte mit objektiven Settlement-Quellen sollen erst nach Abschluss der technischen Entwicklung kommen und in USDH denominiert sein.
Relative Stärke im Presale-Segment: HYPER statt HYPE?
Während sich derzeit einzelne große Coins durch relative Stärke vom Gesamtmarkt absetzen, richtet sich ein Teil der Aufmerksamkeit zunehmend auch auf frühe Projektphasen. Gerade in ruhigeren Marktphasen suchen spekulativ orientierte Anleger gezielt nach Narrativen mit Wachstumspotenzial. Neben etablierten Tokens rücken daher verstärkt Presales in den Blick – insbesondere solche, die technologische Trends wie Skalierung, neue Layer-2-Modelle oder zusätzliche Infrastruktur rund um Bitcoin adressieren.
In diesem Kontext wird aktuell häufig Bitcoin Hyper genannt. Das Projekt positioniert sich als Layer-2-Ansatz für das Bitcoin-Ökosystem und verbindet diese Idee mit einer Virtual-Machine-Integration, die zusätzliche programmierbare Anwendungen ermöglichen soll. Ziel ist es, Transaktionen schneller und kostengünstiger abzuwickeln, ohne die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks grundsätzlich zu verändern. Diese Kombination aus Bitcoin-Basis und erweiterter Funktionalität greift ein Narrativ auf, das seit der zunehmenden Diskussion um Bitcoin-Skalierung und neue Anwendungsfälle verstärkt an Bedeutung gewinnt.
Direkt zum Bitcoin Hyper Presale

Auffällig ist dabei vor allem das Investoreninteresse: Im laufenden Presale wurden laut Projektangaben bereits über 31,3 Millionen US-Dollar eingesammelt. Solche Kapitalzuflüsse gelten im frühen Projektstadium als Indikator dafür, dass Marktteilnehmer das Konzept zumindest aufmerksam verfolgen. Inhaltlich setzt Bitcoin Hyper auf die Idee, über eine eigene Virtual Machine Smart-Contract-ähnliche Funktionen in einem Bitcoin-Layer-2-Umfeld nutzbar zu machen. Dadurch könnten perspektivisch Anwendungen entstehen, die bislang eher mit Ethereum- oder Solana-Ökosystemen verbunden wurden, während gleichzeitig die Bitcoin-Liquidität einbezogen wird.
Der Erwerb erfolgt über die Projektwebsite: Wallet verbinden, gewünschte Kryptowährung auswählen und den Token-Swap durchführen. Dann ist direkt das Staking für 38 Prozent APY möglich.
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