Der Begriff Kryptolending beschreibt im Kern ein einfaches Prinzip: Anleger hinterlegen ihre Kryptowährungen als Sicherheit und erhalten dafür einen Kredit – meist in Stablecoins wie USDC oder auch in Fiat-Währung.
Ähnlich wie bei einem klassischen Lombardkredit bei Banken dient das digitale Asset als Pfand. Fällt der Wert der hinterlegten Kryptowährung unter eine bestimmte Schwelle, kann es zu einer automatischen Liquidation kommen.
Für Investoren bedeutet das: Sie können Liquidität freisetzen, ohne ihre Coins verkaufen zu müssen. Gleichzeitig entstehen neue Ertrags- und Finanzierungsmodelle rund um digitale Vermögenswerte.
Nach einer Phase starker Turbulenzen im Lending-Sektor gibt es nun wieder deutliche Fortschritte.
Coinbase erweitert Onchain-Kredite auf XRP, ADA und LTC
Die US-Kryptobörse Coinbase baut ihr Angebot im Bereich kryptobesicherter Kredite weiter aus. Künftig können US-Nutzer nicht nur Bitcoin oder Ether als Sicherheit hinterlegen, sondern auch XRP, Cardano (ADA) und Litecoin (LTC). Die Kredite werden dabei über das DeFi-Protokoll Morpho auf der Layer-2-Blockchain Base abgewickelt.
Konkret können Nutzer bis zu 100.000 US-Dollar in USDC leihen, indem sie ihre Bestände an XRP, ADA oder LTC als Collateral einsetzen. Für Anleger ist das strategisch interessant: Wer langfristig bullisch auf diese Assets ist, muss sie nicht verkaufen, um kurzfristige Liquidität zu erhalten. Stattdessen bleiben sie investiert und können gleichzeitig Kapital nutzen – etwa für neue Investments oder zur Absicherung.
🚨 COINBASE ADDS XRP, ADA, LTC AS COLLATERAL FOR ONCHAIN LOANS
— Coin Bureau (@coinbureau) February 19, 2026
U.S. users can now borrow up to $100,000 in USDC against XRP, Cardano, and Litecoin via Morpho on Base, as Coinbase’s crypto-backed lending products expand beyond Bitcoin and Ether. pic.twitter.com/SI12IspUmu
Bemerkenswert ist vor allem die Diversifizierung der Sicherheiten. Während viele Anbieter bislang primär auf Bitcoin und Ethereum setzten, öffnet Coinbase sein Kreditangebot nun für weitere große Altcoins. Das deutet auf wachsendes Vertrauen in die Marktstruktur und Liquidität dieser Assets hin – und unterstreicht, dass Onchain-Lending zunehmend institutioneller und breiter aufgestellt wird.
Ledn platziert erstmals Bitcoin-besicherte Anleihe am ABS-Markt
Parallel dazu sorgt der Kryptolender Ledn für einen Meilenstein im institutionellen Bereich: Das Unternehmen platzierte Bitcoin-besicherte Asset-Backed Securities (ABS) im Volumen von 188 Millionen US-Dollar. Es handelt sich dabei um die erste Anleiheemission dieser Art, bei der Bitcoin als zugrunde liegende Sicherheit im breiteren ABS-Schuldenmarkt genutzt wird.
Im klassischen Finanzsystem bündeln Banken oder Finanzdienstleister Kreditforderungen – etwa Hypotheken oder Autokredite – und verpacken sie in handelbare Wertpapiere. Genau dieses Prinzip wurde nun auf Bitcoin übertragen. Hinter den emittierten Anleihen stehen also Kredite, die durch BTC besichert sind. Investoren erhalten damit Zugang zu einem strukturierten Finanzprodukt mit Bitcoin-Exposure, ohne direkt BTC halten zu müssen.
Für den Markt ist das ein starkes Signal: Bitcoin wird zunehmend als institutionell verwertbares Sicherungsinstrument akzeptiert. Während Kryptolending in den vergangenen Jahren durch Insolvenzen und Vertrauensverluste belastet war, zeigt diese ABS-Transaktion, dass sich professionelle Strukturen etablieren. Die Verbindung zwischen klassischem Kapitalmarkt und digitaler Besicherung wird damit enger.
Bitcoin-L2 als nächster Schritt: Kommt DeFi nativ zu Bitcoin?
Die jüngsten Entwicklungen im Kryptolending zeigen: DeFi-Strukturen werden zunehmend professioneller und kapitalmarktfähig. Bislang fand der Großteil dieser Innovationen jedoch auf Netzwerken wie Ethereum oder Solana statt. Bitcoin spielte in diesem Kontext meist nur die Rolle des „digitalen Goldes“ – als passives Sicherungsasset. Doch genau hier könnte sich ein neues Narrativ entwickeln: Bitcoin Layer-2-Lösungen haben das Potenzial, dezentrale Finanzanwendungen direkt ins Bitcoin-Ökosystem zu bringen.
Die Idee dahinter ist simpel: Während die Bitcoin-Blockchain selbst bewusst konservativ und sicherheitsorientiert bleibt, übernehmen Layer-2-Strukturen komplexere Funktionen wie Smart Contracts, Lending, Staking oder sogar Prediction Markets. Sollte es gelingen, Liquidität und Entwickler aus etablierten DeFi-Ökosystemen auf Bitcoin zu ziehen, würde das die Nachfrage nach BTC als Basis-Asset strukturell erhöhen. Denn jede Anwendung auf einer Bitcoin-L2 benötigt letztlich Bitcoin als Fundament.
Ein Projekt, das genau auf diese Schnittstelle abzielt, ist Bitcoin Hyper. Das Konzept kombiniert zentrale Eigenschaften von Solana – hohe Transaktionsgeschwindigkeit, günstige Gebühren, Smart-Contract-Flexibilität – mit der Markenstärke und Sicherheit von Bitcoin.
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Technisch soll eine Architektur entstehen, die über eine Bridge Wrapped-Bitcoin-Strukturen nutzt und auf einer Virtual-Machine-ähnlichen Umgebung basiert. Dadurch könnten Entwickler Anwendungen bauen, die sich wie typische Solana- oder Ethereum-dApps verhalten, aber letztlich im Bitcoin-Ökosystem verankert sind. Das würde Bitcoin von einem reinen Wertspeicher hin zu einer produktiven Infrastruktur erweitern.
Das Marktinteresse scheint vorhanden: Im Presale wurden bereits rund 31,5 Millionen US-Dollar eingesammelt – ein Signal für Momentum in einem Umfeld, das zuletzt eher risikoscheu war. Zusätzlich wird aktuell eine Staking-Rendite von rund 38 % APY geboten, was frühe Investoren incentivieren soll, ihre Tokens langfristig zu halten und Liquidität im System zu binden.
Für spekulativ orientierte Anleger eröffnet sich damit eine asymmetrische Chance: Sollte sich das Narrativ „DeFi auf Bitcoin“ durchsetzen, könnten frühe Layer-2-Projekte stark profitieren. Derzeit ist ein Einstieg im Presale noch zu vergleichsweise günstigen Konditionen möglich – bereits heute wachsen erste Buchgewinne.
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