Nach US-Angriff auf Venezuela: Wohin mit dem Kapital? Rohstoffe vs Bitcoin

Der Jahresauftakt 2026 verläuft für Anleger am Kryptomarkt überraschend positiv. Bitcoin konnte in den vergangenen Tagen deutlich zulegen und notiert inzwischen bei rund 93.000 US-Dollar. Davon profitieren auch zahlreiche Altcoins, die nach einer längeren Schwächephase wieder spürbar anziehen. Gleichzeitig sorgt die militärische Eskalation zwischen den USA und Venezuela für neue Unsicherheit an den globalen Finanzmärkten. Viele Investoren fragen sich nun, welche Anlageklasse in diesem Umfeld das attraktivste Chancen-Risiko-Verhältnis bietet.

Unterschiedliche Reaktionen an den Rohstoffmärkten

Edelmetalle standen bereits im vergangenen Jahr stark im Fokus der Anleger. Gold und Silber verzeichneten 2025 eine außergewöhnliche Rallye, getragen von geopolitischen Spannungen, Inflationssorgen und einer wachsenden Risikoaversion. Nach der jüngsten Eskalation am Wochenende kam es erneut zu verstärkten Zuflüssen in diese klassischen Krisen-Assets.

Einige Marktbeobachter hatten sogar einen regelrechten Preissprung erwartet. Tatsächlich konnte Silber zwar zeitweise deutlich zulegen und notiert seit Wochenbeginn im Plus, blieb aber klar hinter sehr optimistischen Prognosen zurück. Das liegt vor allem daran, dass ein Großteil der Unsicherheit bereits in den vorherigen Kursanstiegen eingepreist war. Nach den starken Bewegungen der letzten Monate erscheint weiteres Aufwärtspotenzial kurzfristig begrenzt.

Auffällig ist zudem die Reaktion am Ölmarkt. Trotz Venezuelas enormer Bedeutung als Rohstoffnation fiel der Ölpreis zunächst nach Bekanntwerden der Angriffe. Inzwischen hat sich der Markt zwar stabilisiert, doch zeigt die Entwicklung, dass geopolitische Risiken nicht automatisch zu steigenden Ölpreisen führen. Kurzfristig bleibt daher offen, ob Rohstoffe von der aktuellen Lage nachhaltig profitieren können.

Kryptowährungen zeigen relative Stärke

Ganz anders präsentiert sich derzeit der Kryptomarkt. Nach monatelanger Zurückhaltung scheint sich das Sentiment deutlich aufzuhellen. Bitcoin konnte erstmals seit Wochen wieder über die Marke von 93.000 US-Dollar steigen und zeigt dabei eine erstaunliche Robustheit gegenüber geopolitischen Belastungen. Auch viele große Altcoins profitieren von der neuen Dynamik.

Im Vergleich zu Gold und Silber befindet sich Bitcoin weiterhin deutlich unter seinen historischen Höchstständen. Genau das sehen viele Anleger als Vorteil. Während Edelmetalle bereits sehr viel Zukunftserwartung eingepreist haben, gilt Bitcoin aus Sicht zahlreicher Marktteilnehmer noch immer als unterbewertet. Sollte sich die Erholung fortsetzen, könnte der Kryptomarkt im ersten Halbjahr 2026 weiteres Aufholpotenzial entfalten.

Bitcoin Hyper rückt stärker in den Fokus

Neben Bitcoin selbst richtet sich der Blick vieler Investoren zunehmend auf Projekte, die von einer positiven Marktphase überproportional profitieren könnten. Dazu zählt unter anderem Bitcoin Hyper ($HYPER). Das Projekt entwickelt eine eigene Layer-2-Lösung, die Bitcoin technisch erweitern soll und sich dabei an der Solana Virtual Machine orientiert.

Ziel ist es, schnelle und günstige Transaktionen zu ermöglichen und Bitcoin-Haltern erstmals einen direkten Zugang zu DeFi-Anwendungen und dezentralen Applikationen zu eröffnen. Damit würde Bitcoin nicht nur als Wertaufbewahrungsmittel fungieren, sondern auch aktiv zur Erzielung von Renditen genutzt werden können.

Hyper

($HYPER Token-Vorverkauf – Quelle: Bitcoin Hyper Website

Der dazugehörige $HYPER-Token spielt eine zentrale Rolle innerhalb der neuen Hyper Chain, etwa für Gebühren, Liquidität und weitere Netzwerkfunktionen. Der Token befindet sich aktuell noch im Vorverkauf. Bereits jetzt wurden mehr als 30 Millionen US-Dollar investiert, was bei Marktbeobachtern die Erwartung nährt, dass es nach dem Börsenlisting zu einer deutlich höheren Bewertung kommen könnte.

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