Mit einer Ethereum-Prognose von 250.000 US-Dollar hat Tom Lee zum Jahresauftakt für Aufsehen gesorgt. Die Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Firma ihre ETH-Bestände massiv aufgestockt hat und Ethereum selbst technisch an einem entscheidenden Punkt steht. Doch wie realistisch ist ein Kursanstieg um fast 8.000 %, und welche Faktoren sprechen dafür oder dagegen?
BitMine kauft über 100 Millionen US-Dollar ETH und will 5 % des gesamten Angebots besitzen
BitMine Immersion Technologies hat in der letzten Woche des Jahres 2025 exakt 32.977 ETH gekauft, was rund 104 Millionen US-Dollar entspricht. Damit hält das Unternehmen nun 4,14 Millionen ETH, was einem Marktwert von über 13 Milliarden US-Dollar entspricht. Bereits jetzt besitzt BitMine rund 3,4 % der umlaufenden Ethereum-Supply und liegt nur noch 1,9 Millionen ETH von seinem Ziel entfernt, 5 % des gesamten Angebots zu kontrollieren.
$ETH BUYS: BitMine Immersion makes its first purchase of 2026, acquiring 32,977 Ethereum. pic.twitter.com/p0P1rghlec
— CoinGecko (@coingecko) January 5, 2026
Tom Lee erklärt die aggressive Akkumulation damit, dass BitMine der „größte Fresh-Money-Käufer von ETH weltweit“ sei. Die starke Aufstockung erfolgt bemerkenswerterweise in einer Phase, in der die Marktaktivität zum Jahresende üblicherweise zurückgeht, ein Hinweis auf langfristige strategische Planung statt kurzfristiger Spekulation.
Gleichzeitig bereitet sich BitMine darauf vor, die autorisierte Aktienanzahl von 500 Millionen auf 50 Milliarden zu erhöhen. Die Begründung: Der Konzern plant zukünftige Kapitalmarktaktivitäten, mögliche Akquisitionen und vor allem wiederholte Aktien-Splits, sollten ETH tatsächlich Lees langfristige Preisziele erreichen. Die Aktie BMNR reagierte positiv: Sie stieg über fünf Handelstage um 15 % und notierte zuletzt bei über 32 US-Dollar.
Wie realistisch ist ein ETH-Ziel von 250.000 Dollar?
Tom Lees Prognose: 250.000 US-Dollar pro ETH. Das wäre ein Zuwachs von rund 7.760 % gegenüber dem aktuellen Kurs nahe 3.100 US-Dollar. Sein Argument lautet: Makrotrend, wachsende institutionelle Nachfrage und Ethereums Rolle als führendes Settlement-Layer für DeFi, Tokenisierung und KI-Infrastruktur.
Doch die Charts zeigen ein gemischtes Bild. Technisch befindet sich Ethereum seit November in einem symmetrischen Dreieck, das durch tiefere Hochs und höhere Tiefs entsteht. Die Struktur deutet auf ein zunehmendes Kräftegleichgewicht zwischen Bullen und Bären hin. Der Kurs prallte bereits mehrfach am oberen Trendrand ab, so zuletzt am 7. Januar.
Zudem zeigte der RSI eine bearish divergence: Während der Momentumindikator ein höheres Hoch formte, gelang dem Kurs nur ein niedrigeres Hoch. Das deutet darauf hin, dass Käufer zwar Präsenz zeigen, aber nicht die Kraft hatten, den Widerstand durchzubrechen.

Dennoch bleibt ETH im übergeordneten Bild stark. Schließlich hat sich nach dem Crash im November ein klares Bottom gebildet. Lees Ziel ist langfristig und auf Jahre, nicht Monate, bezogen. Die aktuelle Marktstruktur zeigt zumindest, dass Ethereum vor einem großen Trendwechsel stehen könnte, sobald das symmetrische Dreieck aufgelöst wird.
Warum Projekte wie Bitcoin Hyper jetzt verstärkt in den Fokus rücken
Während Ethereum durch institutionelle Käufe, regulatorische Klarheit in Teilen der Welt und technologische Weiterentwicklung Rückenwind erhält, verschiebt sich der Blick vieler Investoren auch auf neue Blockchain-Infrastrukturen, die wichtige Marktprobleme lösen wollen. Ein Beispiel dafür ist Bitcoin Hyper, ein Projekt, das sich als erste echte Layer-2-Blockchain für Bitcoin positioniert.
Bitcoin leidet seit jeher unter hoher Netzwerkauslastung, langsamen Transaktionen und hohen Gebühren. Die Hyper-Chain löst diese Probleme, indem sie eine Solana-basierte L2 bereitstellt, die BTC-Transaktionen auslagert, beschleunigt und deutlich günstiger macht. Der Presale des HYPER-Tokens läuft seit mehreren Monaten und hat bereits über 30 Millionen US-Dollar eingesammelt. Tokens können noch für 0,013555 US-Dollar gekauft werden.
Durch Staking-Belohnungen, die geplanten Integrationen in das Bitcoin-Ökosystem und die Lösung eines der größten BTC-Probleme, Skalierbarkeit, entwickelt sich Bitcoin Hyper gerade zu einem der spannendsten Projekte außerhalb des Mainstreams.
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